Home
Über mich
Fotografie
Aquaristik
Vorträge & Workshops

Multiresistenter Ichthyophthirius?

2003 kamen einige wenige Berichte aus Süddeutschland und der Schweiz auf, in denen von Weisspünktchenkrankheit berichtet wurde, die sich selbst mit hohen Dosen der bekannten Medikamente nicht behandeln ließ.
2004 und 2005 konnte ein weiteres Vordringen nach Norden und Osten beobachtet werden, Ausbrüche treten nur sopradisch auf, sind aber in der Regel verheerend. Gerade Fachhändler, die keine Quarantäneanlage haben und es sich kaum leisten können, ihre Anlage leer stehen zu haben, stehen vor gewaltigen Problemen.
Aber auch Aquarianer, die sich den Stamm eingefangen haben und denen nun das Aquarium langsam ausstirbt, sind natürlich betroffen.

Das Problem beim "neuen Stamm" ist, dass noch niemand genau weiss, um was es sich handelt. Es gibt Aussagen von "das ist was völlig anderes" bis "sieht genauso aus wie Ichthyo". Letztendlich besteht die Möglichkeit, dass es sich um einen Stamm von Ichthyo handelt oder um etwas völlig Neues. Nichts genaues weiss man nicht.
Das Hauptaugenmerk soll hier weniger auf der Systematik als mehr auf der Behandlung dieses Parasiten liegen, und genau das ist das Problem: Nahezu jede bekannte Behandlung greift nicht:
folgende Heilmethoden haben sich als wirkungslos erwiesen:

- Malachitgrünoxalat
- Methylenblau
- Acriflavin
- Formalin
- Kupfersulfat und -chlorid
- Salzbehandlung, alle in hohen Überdosierungen geprüft!
- Wärme bis 34°C!


Keine bekannte Behandlungsempfehlung wirkt, alle Heilmittel, die der Zoohandel anbietet, scheinen wirkungslos zu bleiben.

Ich habe aus der Literatur eine alte Behandlungsmethode herausgegriffen, über deren Wirksamkeit ich zur Zeit nichts sagen kann. Wer Interesse an dieser Methode hat, kann über das Kontaktformular kurz schreiben, die Antwort kommt postwendend.


Tätigkeiten
Publikationen
Links
Copyright
Kontakt